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Grauburgunder

Früher war der Grauburgunder unter dem Synonym „Ruländer“ bekannt. Die Bezeichnung Ruländer führt auf den aus Speyer kommenden Kaufmann Johann Ruländer zurück, der 1711 die bis dahin ihm unbekannte Burgunderrebsorte im Garten fand. Heute sind die unter der Rebsorte klassifizierten Namen „Grauer Burgunder“ oder „Grauburgunder“, dessen Bezeichnung durch die blau-graue Verfärbung der Traube entstand.

Der Grauburgunder gewinnt zunehmend an Bedeutung. Auch in der Pfalz hat der Grauburgunder mit 1800 Hektar Rebfläche mittlerweile einen Anteil von 7%.

Die Traube fühlt sich vor allem auf Lößterassen, Kalkböden und steinigen Böden sehr wohl und kann dort gute Erträge erzielen. Weine aus dem Grauen Burgunder sind häufig Säure arm und besitzen viel Körper und reichlich Extrakt. Der Grauburgunder kann sowohl im Edelstahltank, als auch im großen Holzfass oder Barriquefass mit biologischem Säureabbau ausgebaut werden.

Im Glas präsentiert er sich je nach Qualitätsstufe blassgelb, goldgelb bis hin zu bernsteinfarben. In der Nase lassen sich oft Aromen von Birne, Ananas, Zitrusfrüchten, grünen Nüssen oder Mandeln und frische Butter wiederfinden.

Etwas kräftigere Grauburgunder passen gut zu Meeresfrüchten, Pasta und reifem Weichkäse. Jüngere trockene bis halbtrockene Weine eigenen sich ideal im Sommer auf der Terasse.